Warum kommen keine neuen Bauberichte mehr?

Das ist leider sehr einfach und kurz erklärt: Das Bauvorhaben hat sich für mich mitten beim Ausbau des Erdgeschosses erledigt. Wir haben uns getrennt und das Haus ist mittlerweile verkauft. Während der „Trennungsphase“ hatte ich nicht die Muße hier in gewohnter Weise euch zu berichten, wie sich mir die Bauwelt erschließt.

Der Architekt hatte beim Erstgespräch schon Recht. Er sagte uns, dass 70% der Ehen an solch einem Ausbauhaus mit viel Eigenleistung kaputt gehen. Recht hatte er damit auch bei uns..

Ich werde den Blog noch ein wenig laufen lassen, um anderen ggfls. eine Hilfe zu sein, werde aber Hausbautechnisch nichts mehr hinzufügen können.  Vielleicht ergibt sich bei Freunden / Verwandten ja mal wieder etwas. Mal schauen.

..greetings..

Streichen mit Rolle und Verlängerung

Kurzer Erfahrungsbericht:

Wenn man mit einer großen Rolle Wände färbt ist das schnell ermüdend und anstrengend. Ich habe zuerst angefangen die Wände ohne Verlängerung des Handgriffs zu weißen. Auf Dauer wurde das für meine Handgelenke und Arme sehr anstrengend (Ich mache das ja auch eher sehr selten) Danach kamen die Decken dran und ich fing auch dort anfänglich an das ohne Griffverlängerung zu streichen. Irgendwann begann auch mein Rücken sich zu melden und ich beschloss den nächsten Tag das Ganze mit Griffverlängerung (Teleskopstange) mal zu probieren.

Ich war sehr überrascht, wie einfach und kräfteschonend das war. Das Streichen der Wände und Decken war ab diesem Moment ein Kinderspiel. Ich hätte nicht gedacht, dass das so viel ausmacht, aber ich wurde eines Besseren belehrt! Ich strich ab diesem Zeitpunkt alles mit Stiehl und hatte keine Probleme mehr eine ganze Etage durchzuhalten.. (Man muss sich ja nicht mal mehr bücken, um die Rolle in den Farbeimer zu tauchen)

Risse in schmalen Gipskarton-Fugen

Ich möchte an dieser Stelle mal Heimwerker / Trockenbauer ansprechen, welche Lösungen / Tipps es zu meinem Problem hier auf dem Bau gibt. Wir sind in einer Etage unseres Neubaus relativ weit mit dem Innenausbau und beschäftigen uns gerade mit den Details des Trockenbaus.. Wir haben an allen Wänden Doppelbeplankung mit Gipsfaserplatten und darauf dann Gipskarton-Platten. In die breiten Fugen (Da wo zwei Gipskartonplatten mit ihren abgeflachten Seiten aneinanderstoßen) haben wir beim Verfugen Faserband eingelegt. An den von uns angephasten Stößen versuchten wir das auch, aber wenn man flach schleift fliegt einem das an diesen Stellen wieder um die Ohren. Wir haben dann das Band irgendwann entnervt an den schmalen Stößen weggelassen. Nun haben wir nach dem Schleifen und Absaugen die Wände mehrmals gestrichen. Nach einiger Zeit (Zwei/Drei Wochen später) fällt uns auf dass bei sehr vielen schmalen Stößen Risse entstanden sind. Feine Halbmillimeter-Risse. Ich rede nicht von zwei oder drei sondern von 15-25 Stück. Jetzt stellt sich einerseits die Frage wie verhindere ich das in den nächsten Trockenbau-Etagen und wie begegne ich den derweil bereits aufgetretenen Rissen?

Zur Vermeidung: Eine erste, externe Meinung dazu war: Jeden Stoß mit Band und beim Schleifen eben leichte Hügel an den schmalen Stößen stehen lassen. Wenn man allerdings nur streichen möchte halte ich das für sagen wir „unideal“, da man das ja alles bei Seitenlicht sieht. Wie macht man das also richtig? Vielleicht spezieller Fugenmörtel? Breitere Phasen in die Stöße hobeln und dann wieder das Band einlegen? (Ich möchte jetzt nicht hören „Tapezieren“ oder „dick mit Fasermatten verputzen“ oder noch besser: „Das ist halt so!“)

Zur Ausbesserung: Wie behebt man nun diese Risse, ohne gleich die Wand neu zu machen? Eine erste Idee meinerseits war die Risse mit Acryl auszufüllen und dann nochmals zu überstreichen. Ist das dann dauerhaft? Wie sehen das die Profis unter euch? Wie habt ihr das gemacht?

Decken begradigen/ausgleichen (Nivellieren)

Ich bin ja nicht mehr so oft auf der Baustelle (Muss ja arbeiten), aber ich habe einen neuen Job zugewiesen bekommen: „Decken ausgleichen“ / „Decke nivellieren“

Mich wundert es ja mal grundsätzlich,  dass in einem Neubau die Decken nicht gerade sind, wenn man von unten eine Lattung an die Sparren anbringt. Meine naive Meinung war, dass die Bauarbeiter alle Balken im Haus auf den Millimeter genau ausrichten und deshalb die Decke ja eigentlich gerade sein müsste. Auch hier muss ich noch viel lernen!

Nach einer kurzen Suche im Netz stieß ich auf die DIN 18202 die sogenannte „Ebenheitstoleranzen“ beschreibt. In der DIN gibt es eine Tabelle in der die zulässigen „Stichmaße“ aufgelistet sind. Was ist ein Stichmaß?Stichmaß

 

 

Jetzt zu den Maßtoleranzen.. Hier eine Tabelle die ich dazu gefunden habe:

Bezug Stichmaße als Grenzwerte in mm bei Meßpunktsabständen in bis
0,1 1 4 10 › 15
Nichtflächenfertige Oberseiten von Decken, Unterbeton und Unterböden. 10 15 20 25 30
Nichtflächenfertige Oberseiten von Decken, Unterbeton und Unterböden mit erhöhten Anforderungen, z.B. zur Aufnahme von schwimmenden Estrichen, Industrieböden, Fliesen- und Plattenbelägen, Verbundestrichen.
Fertige Oberflächen für untergeordnete Zwecke, z.B. in Lagerräumen, Kellern.
5 8 12 15 20
Flächenfertige Böden, z.B. Estriche als Nutzestriche, Estriche zur Aufnahme von Bodenbelägen. Bodenbeläge, Fliesenbeläge, gespachtelte und geklebte Beläge. 2 4 10 12 15
Flächenfertige Böden mit erhöhten Anforderungen, z.B. mit selbstverlaufenden Spachtelmassen. 1 3 9 12 15
Nichtflächenfertige Wände und Unterseiten von Rohdecken. 5 10 15 25 30
Flächenfertige Wände und Unterseiten von Decken, z.B. geputzte Wände, Wandbekleidungen, untergehängte Decken. 3 5 10 20 25
Wie zuvor, jedoch bei erhöhten Anforderungen 2 3 8 15 20

 

 

 

 
Das heisst also bei einer durchschnittlichen Deckenbreite von 4m darf die Rohdecke ein Stichmaß von 15mm haben.  Von Balken zu Balken kann es also sein, dass 1,5cm Unterschied ist. Wenn man da eine Gipskartonplatte direkt so aufbringt wird sie fast sicher reißen und oder danach beschissen aussehen. Und schon sind wir beim Nivellieren der Decken-Lattung um solche Fertigungstoleranzen auszugleichen. Als absoluter Laie begann ich also die Decke mit Messlatte und Wasserwaage auszurichten. Erfahrene Handwerker werden jetzt mit schmerzverzerrtem Gesicht weiterlesen, da sie wissen, dass eine drei Meter Alu-Messlatte + Wasserwaage dauerhaft an der Decke gehalten Schultern / Oberarme und Rücken extrem belasten und bei ungeübten Laien spätestens am nächsten Tag für furchtbare Verspannungen und Muskelkater sorgen wird. Meine erste Decke, die ich so angefangen habe auszugleichen habe ich mehrmals korrigieren, nachbessern und im Endeffekt dann mit Kompromissen beenden hätte müssen, wenn mir nicht etwas einfacheres eingefallen wäre.. (Es kommt zwar sehr selten vor, aber manchmal habe ich helle Momente..) Ich habe einen relativ billigen ausnivellierenden Kreuzlaser von Bosch, den ich normalerweise benutze um Regale oder Ähnliches gerade an die Wand zu dübeln oder Tapeten senkrecht zu kleben. Dieses Ding gepaart mit einer flexiblen Deckenstütze wird meiner Meinung nach zur echten Waffe an der Decke.. Profis haben wahrscheinlich einen ausnivellierenden Rundlaser dafür.

Mit dem Laser, ein paar Latten und Justierschrauben Holz/Holz TX25 6×60 mm klappt das Deckenausgleichen richtig schnell und gut. Meine erste Decke habe ich noch mit Unterleghölzchen und normalen Schrauben gearbeitet (Geht zwar aber dauert lange und ist müßig wenn man mehrmals korrigieren muss). Ich habe dann nachdem ich von mehreren Seiten von „Justierschrauben“ gehört hatte mal welche mitgebracht und siehe da: GEIL! Die funktionieren TOP und man hat diese anstrengende Überkopfarbeit  schnell erledigt.

Vorgehensweise (Wir haben eine Rohdecke bestehend aus vielen, dicken Querbalken):

  1. Konterlattung zu den Deckenbalken anbringen. Abstand für jeweils drei Latten pro Rigips-Platte (Anfang-Mitte-Ende)
  2. Niedrigste Stelle im Raum mit dem Laser finden (Mit niedrigster Stelle ist die Stelle gemeint, an der die Lattung direkt ohne Justierschrauben an der Deckenkonstruktion aufgeschraubt wird, da alle anderen Stellen quasi „höher“ liegen. Das Ganze aus Sicht des Raumboden.)
  3. An der niedrigsten Stelle den Laser mit der flexiblen Deckenstütze so fixieren, dass das Level der niedrigsten Lattung geschnitten wird
  4. Die Latten nacheinander alle rundherum auf das niedrigste Level bringen und irgendwie markieren, welche man bereits fertig hat

Mit dieser Vorgehensweise braucht man den „Nichtrundum-Laser“ nur einige male ein Stück drehen und man hat den kompletten Raum auf einer Ebene. Mir fiel beim letzten gemachten Zimmer auf, dass die Lattung über die Stellwände hinweg in den nächsten Raum ragen. Das bedeutet ich habe das Niveau des nächsten Raumes auch gleich mit festgelegt, denn sonst müsste man die Latten auf relativ kurzer Distanz ziemlich krass biegen. Da bliebe dann nur noch das durchschneiden. Naja mal sehen wie es wird.

 

Nivellierlaser an niedrigster Stelle im Raum
Nivellierlaser an niedrigster Stelle im Raum. (Die zwei kurzen Latten sind nur eingelegt, um die Dämmung mit der Folie temporär nach oben wegzuhalten)
Nivellierlaser
Etwas unüblicher Gebrauch eines Nivellierlasers an der Decke
Die Decken-Lattung ist mit Justierschrauben im Nu ausgeglichen und für die Deckenbeplankung bereit
Die Decken-Lattung ist mit Justierschrauben im Nu ausgeglichen und für die Deckenbeplankung bereit
Mit Justierschrauben angepasste Deckenlattung. Die Schrauben, die bereits ausnivelliert sind habe ich mit roter Kreide markiert. Der Laser ist deutlich an der Kante der Lattung sichtbar.
Mit Justierschrauben angepasste Deckenlattung. Die Schrauben, die bereits ausnivelliert sind habe ich mit roter Kreide markiert. Der Laser ist deutlich an der Kante der Lattung sichtbar.

Update: Ich habe im Laufe des ganzen Bauabschnitts „Decke“ mir noch eine Verbesserung von professionellen Systemen abgeschaut. Das Problem ist, wenn der Laser die Lattung direkt schneidet/berührt, dann gehen damit man was an der Latte sieht auch Anteile des Lichts verloren. Wenn man zwei/drei Latten „berührt“ hat sieht man danach den Laser nicht mehr. Ich erinnerte mich an unseren Erdbauer und dessen Laser als er begann die Baugrube auszubaggern… Bingo! Professionelle Baulaser funktionieren so: Es gibt einen Sender (Der Rundum-Laser selbst) und einen Empfänger (Piepst bei Annäherung an das Laser-Niveau. Wenn man das Niveau des Lasers schneidet Dauerton + Optische Anzeige)

Und nun war das Upgrade meiner Deckenmethode gebohren: Ich benutze einfach auch einen Sender und Empfänger! Der Sender ist weiterhin mein Mini-Laser – Klar. Der Empfänger allerdings ist der Clou: Ein Stück helle Pappe mit einem Strich drauf 🙂 Tadaa!

Der Laser wird einfach – sagen wir 1cm – tiefer als das gewünschte Decken-Niveau platziert. Dann basteln wir uns einen „Empfänger“ aus Pappe oder irgendwas anderem, hellen, glatten aber stabilen Material. Man zieht einen Strich (Kuli/Permanent-Marker) bei dem vorher festgelegten einen Zentimeter vom Rand der „Empfänger“-Pappe entfernt. Nun hält man das Stück von unten an die Deckenlattung. Der Laser kann nun ohne sich irgendwo abzuschwächen klar auf der Pappe erkannt werden und man reguliert die Latte solange bis der Laser den Strich auf der Pappe schneidet.

Das „Empfänger-Material“ sollte deswegen hell und mit glatter Beschaffenheit sein, weil man so den Laser am besten und genauesten erkennen kann. Der Empfänger wird hunderte Male an die Decke gedrückt.. Danach wieder in die Tasche gesteckt und das wieder und wieder. Deshalb wäre ein Stück Papier ungeeignet, da es nach dem dritten Mal in einhändiger Benutzung sagen wir „unbrauchbar“ wird. Bei mir hat sich ein alter, weisser SIM-Karten-Adapter als ideal bewiesen. Material und Größe entsprechen dem typischen Kreditkarten-Plastik in entsprechender Visitenkartengröße. Dadurch das dieser ehemalige Adapter weiss ist war er ideal für meine Zwecke.

Mich interessiert brennend, ob ich dem/der einen oder anderen damit einen positiven Impuls für die Decken-Lattung geben konnte. Schreibt mir einen Kommentar wenn es euch inspiriert haben sollte. Ich habe noch ein Stockwerk vor mir und wäre auch über eure Ideen sehr erfreut, wenn es mir die Arbeit erleichtert/versüßt.

Dieser Industriesauger ist kein Vielzwecksauger!

Ich möchte gleich vorwegnehmen, daß dieser Beitrag ein NEGATIV-Beispiel ist für ein angebliches Werkzeug-Schnäppchen mit Profi-Ambitionen, das auch noch gefährlich ist. Bitte NICHT kaufen und auch weitersagen!!!

Ich suchte wegen des immer knappen Budgets wiedereinmal das Unmögliche: Qualität zu einem günstigen Preis! (Auch hier Vorweg: DAS GIBT ES BEI NEUEM WERKZEUG NICHT!! (Wenn dann nur gebraucht!..)

 

Die Entscheidungsfindung

In meinem früheren Beitrag „Staubsauger auf dem Bau“ habe ich ja schon für mich wichtige Anforderungen definiert. Hier noch einmal die Punkte in Kürze:

  • Automatische Selbstreinigung (30 Minuten Saugen ohne drastischen Saugkraftverlust)
  • Brauchbare Filter
  • Großer Müllbehälter
  • Lautstärke erträglich
  • Ansaugstutzen kleiner als Schlauch
  • Saugleistung ausreichend

Ich suchte also übers Netz mir eine kleine Auswahl zusammen. Auch hier war nach 10 Minuten klar: Bekannte Marken sind wenn man nicht mindestens 1000 EUR zur Verfügung hat schon von vornherein aus der Auswahl raus! Mir schlich ein ungutes Gefühl in die Magengegend.. („Oh weia, das wird ohne gigantisches Budget eng.. Wie soll ich da etwas brauchbares finden…“ – Und ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen!!!)

Der billigste Staubsauger (Allein dieses Wort ist mit Vorsicht zu genießen! Später mehr..) mit automatischer Selbstreinigung kostete schon 400 EUR. Nun hatte ich den Salat.. und meine Frau im Nacken! Wie sollte ich diesen Spagat turnen, ohne mir alle Beinsehnen zu zerreißen?

Okay RISIKO: Ich bestellte den Billigsten den ich fand, und sagte mir insgeheim „Bitte bitte laß es irgendwie funktionieren..“. Und es kam wie es kommen musste!

Und nun verirrte  sich also der „Menzer© VC790 PRO“ auf die Baustelle. Wieso muss man als Hersteller ein PRO mit in den Namen schreiben? Spätestens dann sollte man genauer hinsehen und grundsätzlich skeptisch an die Sache rangehen!

Menzer VC790 PRO
Menzer VC790 PRO

Auspacken

Habe den Sauger ausgepackt und mir fielen gleich ein paar Dinge auf:

  • Verdammt Schwer! (Okay das muss wohl so ein, dachte ich mir)
  • Erstes Anschalten: Saugleistung irgendwie komisch wenig (Okay kommt vielleicht noch, oder ich bin vielleicht etwas verwöhnt von meinen Haus-Staubsauger)
  • Globig, kompaktes Gerät (Eckig, massiv.. – Okay wertig!)
  • Der Schlauch ist aber komisch labberig, dünn und kurz
  • Große Räder („Werden wohl ordentlich funktionieren..“)

Vergleich mit meinen anfänglichen Anforderungen – Mist! Weshalb habe ich den nicht direkt wieder zurückgeschickt? Ich hoffte vielleicht, dass er sich noch bewähren würde. Ich hätte wieder auf mein Bauchgefühl hören sollen! Dagegen Stand der Preisdruck.

 

Erfahrungen

Ich überlege ob ich an dieser Stelle lange schreibe oder Stichpunktartig das Versagen dokumentiere… Ich entscheide mich erstmal für die Stichpunkte: (Rot = Negatives, Grün = Positives)

  • Das Anschlusskabel des Saugers ist flexibel und ausreichend groß ausgelegt, um auch nachgeschaltete Verbraucher mit 2200W zu versorgen
  • Die Anlauf-Automatik bei nachgeschalteten Verbrauchern funktioniert einwandfrei
  • Ein mitgelieferter Deckel für den Schmutzbeutel verhindert beim Herausnehmen, dass Stäube entweichen
  • Das obere, offene Fach für Zubehör usw. ist extrem praktisch, da man dort gerade benötigtes Werkzeug zwischenlagern kann
  • Saugleistung für groben Schmutz (Schrauben, Muttern, Betonteile, Faserplatten-Reste, Steinchen) völlig unzureichend (Ist ja auch kein Vielzwecksauger.. Siehe weiter unten…)
  • Schlauchsystem ist zu weich und dünn (Wenn man den Schlauch auszieht lässt ab 2m ein lautes, luftzugbedingtes Kreischen/Pfeiffen den Bediener gleich zusammenzucken und man nähert sich sofort wieder dem Staubsauger. Auch ist der Schlauch nicht so stabil, als dass man dort mal drauf treten könnte ohne Angst zu haben dass er eventuell jetzt defekt ist.
  • Wenn man trockene, staubige Beton/Estrich-Böden mit dem Rohr und dem breiten Bodenaufsatz saugt bekommt man alle 2m einen starken Stromschlag! (Ich benutze isolierte Sicherheitsschuhe und dünne, gummierte Handschuhe zum Arbeiten.. Wenn da der Funke dann durchschlägt, dann ist das mit „Bums“ (Der allgemeine Hesse meint damit „kräftig“) und damit verdammt unangenehm! (Bediener mit Herzschrittmacher, Stromempfindliche und Leute die Spannungen über 45V als generell tödlich erachten sollten nicht in die Nähe kommen, wenn man flächig trockenen Bodenstaub saugt) Extrem unangenehm wird das, wenn man an den Schlauch mit der Hose berührt und der Funke ins Bein fährt. Fehlkonstruktion! Da der Funke die 5mm nicht selten überwindet gehe ich mal von ziemlich hohen Spannungen aus
  • Der Ansaugstutzen hat einen ähnlichen Durchmesser wie der Schlauch (Es bleibt alles mögliche im Schlauch hängen! Bei geschätzten 2,5cm Innendurchmesser auch nicht verwunderlich)
  • Die Rollen sind nur vorne drehbar: Das Ding kann sich nicht auf dem Punkt drehen und damit auch keinem engen Richtungswechsel folgen
  • Die automatische Selbstreiniung ist ein Witz! Sie „läuft“ nur bei wirklich leerem Beutel und ist eher als geräuschmachendes Plazebo zu bezeichnen. Oder anders gesagt: Die homöopatische Selbstverarsche unter den Versagern! Wieder einmal hat das Marketing gewonnen.. Bringe in ein nicht professionelles Werkzeug ein Profi-Feature in den Artikeltext mit ein und lasse das Ganze dann als „PRO“ wirken. Ich habe mir die Konstruktion angesehen und kann mich der Meinung nicht erwehren, das das in diesem Fall wirklich vollkommen wirkungslos und baulich sinnfrei ist
  • Der Grob-Filter nach dem Beutel ist nicht wirklich gut zu reinigen! Man kann ihn herausnehmen – Okay! Aber er geht beim Ausklopfen spätestens nach dem zweiten Mal kaputt. (Dünnes Plastikgitter mit einem Metall-Plättchen in der Mitte – Die Rüttelplatte für die fiktive Selbstreinigung) Die Alternative wäre Absaugen.. Bloss mit was?
  • Merklicher Saugkraftverlust nach drei Minuten saugen (Staubfilm auf Estrichboden)
  • Die Abluft riecht nach fünf Minuten immer, als würde der Motor gleich abbrennen (Riecht wie ein überhitzter und überforderter Motor der im Grenzbereich läuft)
  • Der Sauger hat sporadische Aussetzer. (Motor geht kurz aus. Manchmal auch für einige Minuten) Das hat vielleicht etwas mit dem notorisch überforderten Motor zu tun..

Auszug aus der Artikelbeschreibung des Herstellers:

"Der Industriesauger MENZER VC 790 PRO ist ein professioneller Nass-/ Trockensauger, der für den Dauereinsatz bei Trockenbau und Renovierung entwickelt wurde. Das Gerät verfügt über einen leistungsstarken 1.200-Watt-Motor und ist bei allen Staubabsaug- und Reinigungsarbeiten im Nass- und Trockenbereich vielseitig einsetzbar..."

Ich habe mal die entscheidenden Wörter der Artikelbeschreibung markiert, denn diese MUSS man mehrmals und sorgfältig lesen! Ich muss sagen ich habe als ich das zum ersten Mal laß ganz schön „vorbeigelesen“.. Mittlerweile weiß ich was das heisst! Das ist kein universeller Bausauger fürs Grobe, sondern ein Spezialsauger für feine Stäube, die beim Trockenbau anfallen (Schleif-Staub, Gips-Staub der beim Hobeln der Kanten oder beim Sägen entsteht). Wenn man das berücksichtigt relativiert das die miserablen Leistungen des Gerätes. Trotzdem schreibe ich diesen Artikel, um andere vor genau diesem Fehler zu bewahren. Ich bin auch der Meinung das Menzer© da nicht offensichtlich genug darauf hinweist und in Baumärkten usw. mit diesem Sauger präsent ist. Diese Zielgruppe kann die feinen Unterschiede in der Beschreibung nicht erkennen und wird immer wieder diesen Fehler machen. Mittlerweile habe ich im Internet nach anderen Meinungen gesucht und stellte fest, daß viele Anderen die gleichen Fehler und Mängelrügen anmahnen (Auch hier habe ich mich nicht gründlich genug vorher informiert). Ich laß in einigen Foren, daß Menzer scheinbar es auch nicht für nötig hält irgendetwas an seinem Marketing oder etwas z.B. an dem Stromschlag-Schlauchsystem zu ändern.

 

Fazit 

Finger Weg von dieser Augenwischerei! Es gibt keine billigen Bausauger, die alles haben und alles können! Wenn man ihn als Vielzwecksauger verwendet überwiegen die zum Teil drastischen Mängel. Die Elektroschock-Problematik und die scheinbar dauerhafte Überlastung des Motors gepaart mit dem essenziellen Selbstreinigungs-Versagen (Schneller, merklicher Saugkraftverlust) ist meiner Meinung nach wie anfangs bereits erwähnt ein klares „FINGER WEG!“.

Wenn ich nochmal diese Entscheidung treffen müsste UND ich Geld hätte (Das wird niemals mehr vorkommen..!) würde ich alles anders machen und vorallem nicht übers Internet kaufen, wenn ich das Gerät nicht kenne. Es geht doch nichts über anfassen, ausprobieren und andere nach Ihrer Meinung fragen.

 

Welche Saug-Knechte benutzt Ihr auf der Baustelle, die einigermaßen erschwinglich sind und trotzdem viel können? (Ich werde mir jetzt zwar keinen Neuen mehr kaufen können, aber es ist trotzdem gut zu wissen, daß es ggfls. positive Gegenbeispiele gibt.)

 

Dämm-Messer

Hallo zusammen, heute möchte ich mal das Thema Dämm-Messer beleuchten.
Zuerst einmal stellte sich die Frage: „Dämm-Messer? Wieso das? „Da nimmt man ein Teppich-Messer und fertig!“. Auch hier wurden wir eines Besseren belehrt.

Unterschiede zu einem normalen Baumesser:

  • Lange, feststehende Klinge (Länger als die dickste Dämmung, die man schneiden möchte)
  • Häufig mit doppelseitiger Klinge
  • Meißtens ohne glatte Schneide (Irgendeine Säge-Zahnung ist immer vorhanden)

Auch bei diesem Werkzeug gilt wie immer: „Billig ist leider selten gut!“. Wie haben vier Varianten benutzt und dabei am eigenen Schnitt erfahren was es heißt Mineralwolle in jeglicher Größe zu schneiden (von 40er – 240er). Dabei merkte man sehr schnell, was gut geht oder nicht. Und es gibt gewaltige Unterschiede zwischen „Schneiden“ und „Reißen“.
Schlechte Messer legen eher Letzteres an den Tag und sind schon sehr schnell als „unbrauchbar“ zu bezeichnen. Ich wunderte mich immer, dass meine gerissenen Stücker gar nicht so toll aussahen, wie auf der Ausbauanleitung – bis ich verstand daß ich gar nicht schnitt sondern mehr „zerstörte“. Das macht dann spätestens beim Einsetzen des „Schneidwerks“ in die Hohlräume keinen Spaß mehr. Zuerst hatten wir ein Baumarkt-

Baumarkt-DämmmesserDämmmesser, dass zwar cool aussah mit seiner langen, zweischneidigen Klinge, aber dann leider nur als Requisit für eine neue Folge „Star-Trek© – Rückkehr der Klingonen“ taugte. Meine Frau fand dann auch recht schnell heraus das die Klinge Haut an Fingern viel besser schnitt, als Mineralwolle.  (Siehe Verbandkasten in der Checkliste) Fazit: „2x 10 EUR für die Tonne“

20131212_190951Mein Schwiegervater bestellte im Netz dann ein überdimensionales Küchenmesser, was uns sofort mit überragender Schneidleistung gegenüber dem Klingonen-Messer überzeugte. Schlicht, einseitige Klinge, Plastikgriff aber top Schneidleistung!

Mein Schwager brachte dann eines Tages „den Porsche unter den Dämm-Messern“, „das Space-Shuttle unter den Silvester-Raketen“, (für Frauen) „die Manolos unter den High-Heels“… – Das „spezialisierte Profi-Werkzeug“ von einem Bekannten mit auf die Baustelle. Crocodile-Dundee würde sagen „Das ist ein Messer!“.

20131204_181000Und siehe da.. Es war auch mir als Leihe möglich diese scharfkantigen Vorzeige-Winkelstücker aus der Wolle zu zaubern. Ich hielt diese Bilder aus der Ausbauanleitung ja bis zu diesem Zeitpunkt für Foto-Montagen. Nun weiss ich wieder einmal: Mit dem richtigen Werkzeug geht alles viel einfacher und schneller!

 

Akku-Schrauber und Bithalter

Welches Werkzeug ist auf der Holzständer-Baustelle nicht mehr wegzudenken? Ich persönlich denke sogar: Ohne ist die Baustelle gar nicht machbar? Das wichtigste Werkzeug ever? Richtig!… Der Akkuschrauber! Ohne ihn oder die kabelgebundenen Verwandten sind die tausende Schrauben für die Wände/Decken/Latten gar nicht bewerkstellbar. Wir haben bereits 5-8tausend Schrauben verarbeitet und wir haben vielleicht gerademal die Hälfte. Mit Schraubendreher kommt man da nicht sehr weit.

Meine Ansprüche an einen Akkuschrauber:

  • Li-Ionen-Akku-Technik (Kein Memory-Effekt /Gewicht erträglich /Schnellladefähig)
  • Schnellspannbohrfutter
  • Einstellbares Drehmoment
  • Gutes Verhältnis aus Akkuspannung und Akkukapazität
  • Ordentliches Drehmoment > 30Nm
  • Handlichkeit (Gewicht und Baugröße müssen passen)
  • Stabilität / Qualität / Langlebigkeit
  • Schnellade-Ladestation (Ladevorgang <= einer Stunde)

Ich hatte sehr lange immer wieder sehr günstige Akkuschrauber, die „irgendwo mal im Angebot waren„. Ich nenne sie mal „No-Names“. Die funktionierten immer nur bis man Sie mal richtig braucht. Grundsätzlich war es so: Man benötigt den Schrauber plötzlich, unvorhergesehen mal für 5 Minuten.. Man packt ins Regal – Akku leer! Mal schnell aufladen und kurz damit arbeiten war dann natürlich Essig, da die alten NiCd-Akkus ja bis zu 18h Ladezeit am Stück benötigten. Im Ladegerät konnte man diese Dinger ja auch nicht lassen, da sie dauerhaft luden.. Das nennt man dann denke ich „Kaputt-Laden“. Also war dann „mal schnell was Schrauben“ endgültig nur durch Quantität beizukommen. Sprich man hatte dann einfach drei verschiedene „NoName“-Akkuschauber – Nach dem Prinzip: „Einer wird schon gehen!“.

Mein persönlicher Traum wäre ein BHP453RHEX5 von Makita©. Nunja man muss auch Träume haben. Der im Vergleich zu anderen Akku-Schraubern hohe Preis rechtfertigt sich, wenn man das Gerät einmal in den Händen gehalten hat  und damit mal 100 Schrauben versenkt hat (Die Testberichte scheinen auch positiv zu sein). Das üppige Zubehör im genannten Set würde ich allein schon mit 50 EUR bewerten. Der Preis relativiert sich dann schon etwas. Der kleine aber feine Bruder des BHP453RHE ist der BDF343RHE, der ohne Schlagbohr-Funktion (das Ding heisst ja auch Akku-Schrauber und nicht Akku-Bohrhammer) aber mit top Werten und guten Tests daherkommt.

Wer gerade die „Qual der Wahl“ hat sollte sich nie nur auf die Beipackzettel verlassen, sondern das Gerät einmal in der Hand gehalten haben. Am Besten sollte man auch gleich  im Fachmarkt ein paar Schrauben versenken. In guten Fachmärkten bekommt man auf Nachfrage auch die Möglichkeit den neuen Schrauber auszuprobieren.
Gute Erfahrungsberichte bekommt man natürlich von Handwerkern, die täglich mit den Maschinen arbeiten. Die haben zwar ganz andere Maßstäbe, aber wenn man denen beschreibt was man mit dem Gerät machen will bekommt man manchmal sehr nützliche Tipps. Ein Tipp an mich war z.B.: „Versenke zum Testen des Schraubers eine 7-10cm lange Spax© in einem massiven Stück Holz.. Du wirst sofort sehen, ob das Drehmoment ausreichend ist.“

Welche Erfahrungen habt ihr so mit euren Schraubern? (Bitte schonmal vorab als Info: Ich möchte hier keine Glaubenskriege á la „Nur Hilti©, Makita©, BTI©, Bosch©, Philips© oder Ryobi© kann was und der Rest ist Müll..“. Bitte solche Posts gleich ganz lassen, denn ich werde Sie als Flames wegsortieren/löschen.)

Und zu guter Letzt: Wer einen guten Akku-Schrauber hat aber den falschen Bit nutzt einem das ganze tolle Teil leider nichts. Wenn die Kraft nicht oder nur zum Teil am Schraubenkopf ankommt ist das leider vergebene Liebesmüh. Wer z.B. einen PH2 Schraubenkopf mit einem PZ2-Bit paart wird feststellen, dass das grundsätzlich funktioniert, aber unter Belastung dann eben zu Durchdrehen oder Abrutschen usw. führt. Auch wichtig (Hatte ich mir persönlich gar keine Gedanken drüber gemacht) ist mittlerweile auch der Bithalter. Ich erfuhr auf dem Gerüst beim „Platten and die Decke schrauben“, was es heißt einen guten oder ein schlechten Bithalter zu haben. Der Schlechte ließ mir immer wieder den Bit an der Schraube hängen oder gar vom Gerüst fallen. Der Gute hielt den Bit nicht nur mit einem Magneten fest, sondern auch noch mit einem quasi Federring. Ich verlor nach dem Umstieg keinen Bit mehr an eine Schraube oder an die Schwerkraft. Super Erfindung! (Jetzt weiß ich auch weshalb fast alle Bits eine Einkerbung an den Kanten haben. Wieder was gelernt. Danke an dieser Stelle an meinen Bruder, der die guten Bithalter anschleppte.)

Wände beplanken aber wohin mit den Kabeln?

In dem gerade angefangen Bauabschnitt: „Wände beplanken und Dämmen“ ergeben sich folgende Themen für uns:

Unsere Außenwände können direkt beplankt werden, da wir noch eine Installationsebene nachträglich errichten werden. Das bedeutet unser Aussenwandaufbau sieht von aussen nach innen gesehen folgendermaßen aus:

  1. Gipsfaserplatte (Fermacell©) – 12,5mm
  2. Dampfabsperrfolie – 0mm
  3. 60er Kanthölzer mit Mineralwolldämmung – 60mm
  4. Gipsfaserplatte (Fermacell©) – 12,5mm
  5. Gipskartonplatte (Rigips©) – 12,5mm

So können wir die Elektrik verlegen ohne einen Kratzer in die Dampfsperrfolie zu machen. Sowas wie luftdichte Unterputzdosen halten wir für „eigentlich unmöglich“, da Selbige praktisch nicht luftdicht baubar sind (Außer man spritzt sie komplett mit irgendwas aus.. Was dann allerdings für nachträgliche Korrekturen/Änderungen extrem „unhandlich“ wird) Zusätzlich versprechen wir uns natürlich eine noch bessere Wärmedämmung, da wir ja damit die Außenwände um 85mm „dicker“ machen.

Bei den Innenwänden ergibt sich das Problem, dass im Eingangsbereich der einzelnen Räume in Schalterhöhe ganz viele Kabel aufeinandertreffen (Thermostat, Zuleitung Licht von UV, Ableitung Licht nächsten Raum, Zuleitung Steckdosen von UV, Ableitung Steckdosen in Raum, Ableitung Leitung zu Lampe). Das sind im Standardfall also sechs Kabel, die sich alle am Holzbalken neben den Türen tummeln. In manchen Räumen kommen dann noch Wechsel-Schaltungen und Rolladen-Kabel dazu. Der Kabel-Overkill!

Kabel vor BeplankungHier sieht man die Kabel (noch ohne Thermostat-Kabel) am blanken, unbeplankten Holz. Eine echte Herausforderung für uns ist es ständig die Maße zu berechnen des fertigen Fussbodens. Wir vergessen dauernd den Estrich und den späteren Bodenbelag mit einzurechnen. Alles kommt einem zu hoch und falsch vor. Ich hätte nicht gedacht das dieses ständige sich denken müssen wie es später einmal aussieht mich so viel Energie kostet. Man vermißt sich sowas von schnell, dass ich dauernd doppelt arbeite.. Nunja so lerne ichs wenigstens doppelt so intensiv. Ich kann die Begriffe „Rohfussboden“, „Fertigfussboden“ und „echte Höhe“ bald nicht mehr hören.

Unterputzdosen und Kabel neben Türen Hier sind die Kabel bereits in zwei UP-Dosen verbracht. Man sieht die sechs Kabel. Das ganz Rechte ist das Thermostat-Kabel, daß etwas weiter oben in eine UP-Dose mündet (Schalter auf 1100mm und Thermostat auf 1400mm)

 

 

Wir entschieden uns auf folgende Bau-Abfolge, um die Kabel-Probleme zu minimieren:

  1. Einseitige Beplankung der Innenwand mit Fermacell
  2. Beplankung der Fermacell-Platte mit Gipskarton
  3. Auf der fertig beplankten Seite UP-Dosen-Löcher fräsen
  4. UP-Dosen einsetzen und Kabel ohne Mühen verteilen
  5. Dämmen der Innenwand-Zwischenräume
  6. Die noch für die zweite Seite übriggebliebenen Kabel auf die aufzuschraubende Fermacellplatte von innen kleben
  7. Dann noch offene Seite der Wand doppelt beplanken
  8. Danach zweite Seite Löcher fräsen und die wenigen noch übriggebliebenen Kabel herausziehen.

 

Mehr Bilder zur Thema Trockenbau und Elektrik findet Ihr in den Bildergalerien. Bei Fragen oder wenn Ihr Tipps und Anregungen loswerden wollt schreibt uns einen Kommentar. Wenn ihr nicht möchtet, dass wir Diesen veröffentlichen beginnt euren Kommentar einfach mit den Worten „Nicht veröffentlichen: „. Wir sind gespannt auf eure Sicht der Dinge.

OG Unterverteilung

Strom im OG ist fast fertig

Unterverteilung im OG ist fast fertig!

.. Ich muss ja leider sagen zum zweiten Mal fertig. Beim ersten Mal ist mir die komplette Fermacell©-Platte mit eingepasster Unterverteilung von der Wand gekracht, als ich eine Seite der Platte losschraubte (Ja ich weiß sowas macht man nicht – Iss klar!), um ein Kabel durch die Wand zu stecken. Ich unterschätzte das Gewicht der Kabel, die an der UV „hängen“. Nunja das erste Endergebnis war eine komplett zerstörte UV-Montage. Nachdem ich die „Brocken“ der UV mit den Händen fing und mich vom Schrecken erholt hatte stellte ich beim Zerlegen der alten UV fest, dass nur die Außen-Halterungen des Hager-UP-Kastens und ein Klemmblock auf der Hutschiene das zeitliche segnete. Puh – Glück im Unglück gehabt!

So nun ist die UV wieder neu aufgebaut und die Halterung stabil im Holzständerwerk „verankert“. Für was doch diese Hilfslatten alles gut sein können. Das Gewicht der Kabel wurde natürlich nicht weniger, aber das Gewicht liegt jetzt auf den Holzbalken und nicht mehr an der Fermacell©-Platte. Jetzt kann ich in Ruhe und ohne Hilfe einer weiteren Person die Platte schön einpassen und verschrauben.

Ich glaube das werde ich im EG auch machen, obwohl da die UV schon schön in die Fermacell©-Platte eingepasst ist. Naja mal sehen, wie es wird.

silent

Liebe Männer,

wenn die Frauen einmal die Baupläne verinnerlicht haben versucht niemals gegen diese Planungsmacht anzureden. Mir ging es bei einer Führung von Bekannten durchs Haus folgendermaßen… (Meine Frau war auch dabei) Fast jedes von mir genannte Maß des Hauses war „ungenau“,falsch“ oder schlichtweg „veraltet„. Meine nächsten Führungen laufen also so ab: „Das hier ist das Wohnzimmer. Für eventuelle Fragen über Größen, Maße usw. wendet euch an die Bauherrin… So das hier ist das Esszimmer.. usw..“.  Ich scheine für diese Art der „Bau-Daten-Abfrage“ nicht gemacht zu sein. Bin da wohl ein hoffnungloser Fall.

Also was lernen wir daraus: „Gib entweder niemals den Plan raus, oder überlasse sämtliche Details den Frauen!“ 😎